ADS und AHDS Syndrom, PNOS bei Kindern und Erwachsenen:
Man unterscheidet zwischen der hypoaktiven ADS Aufmerksamkeitsdefizitstörung und dem hyperaktiven AHDS (Zappelphillip) in Verbindung mit Hyperaktivität. PNOS ist ein veralterter Begriff für das Syndrom und wurde früher in der Schweiz oft verwendet.
ADS/AHDS zeichnet sich durch eine leichte bis schwere Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen aufgrund von Konzentrationsschwäche und überforderung.
AHDS und ADS Betroffene sind je nach Fall auch sehr Impulsiv oder/und Emotional. Organisation und Zeitmanagement sind bei Betroffenen meistens chaotisch.
Alle Auffälligkeiten sind sehr individuell ausgeprägt. Je nach dem zeigt der Betroffene ein Sozialverhalten das nicht üblich ist. Dennoch lassen sich die AHDS ADS Symptone im Groben zusammenfassen und auch vom Facharzt feststellen.
ADS/AHDS kann zu Folgeerkrankungen wie Depressionen, sozialer Rückzug, Phobien/Zwängen oder Esstörungen und Angstörungen führen.
Es kann sein, dass man depressiv ist, dahinter aber ein AHDS/ADS als Grundstörung vorliegt. Dies zu erkennen ist selbst für einen Arzt nicht einfach.Die zum Teil schweren Depressionen sind Auswirkungen einer über Jahre andauernde Überforderung.
Zusätzlich zu diesen Begleit/- und Folgeerkrankungen kann eine Minderintelligenz oder sogar eine Hochbegabung in Zusammenhang mit AHDS/ADS auftreten. Besonder Interessant ist der sog. "Hyperfocus" über den viele Betroffene verfügen.
AHDS/ADS kann verebt werden, es sind aber auch andere Faktoren wie soziales Umfeld und Erziehung massgeblich beeinflussend.
"Man kann sagen, AHDS/ADS ist bei jedem Menschen so individuell wie der Mensch selbst."


